Statements

Klaus Hubmann
Betriebsökonom, Stiftung Habitat

«Boden behalten - Basel gestalten!»

Uta Feldges
Dr., Heimatschutz Basel

«Unser Boden ist nicht vermehrbar und bekanntlich im Kanton sehr knapp. Boden im Besitz der All­gemein­heit sollte sorgfältig bewahrt und wenn möglich vermehrt werden. Dadurch bleiben Gestaltungs- und Nutzungsmöglichkeiten für die Zukunft gewahrt, sei es für Wohnen, Gewerbe oder für Grünflächen. Und wenn die All­gemein­heit mehr Boden besitzt, kann sie auch auf die Wohnungspolitik Einfluss nehmen. »

Hans Furer
Dr., Rechtsanwalt, Präsident Stiftungsstadt Basel

«Boden ist ein unvermehrbares Gut und wird deshalb immer wertvoller, nie billiger. Die Christoph Merian Stiftung (CMS) zeigt seit über 125 Jahren, wie man erfolgreich zum Wohle aller mit Land wirtschaften kann: indem man es eben nicht verkauft! »

Monika Wirth
Stiftung Edith Maryon

«Ein zentrales soziales Anliegen ist die Bereitstellung von bezahlbarem Wohnraum. Die Boden­initiative dient diesem Ziel und verschafft dem Kanton für die Zukunft Spielraum in der Stadtentwicklung.»

Boris Voirol
Bankkader und Stiftungsrat Stiftung Habitat

«Baurecht ermöglicht mit weniger Eigenkapital Immobilienprojekte zu realisieren. Wichtig ist dabei auch ein fairer Baurechtsvertrag zwischen Baurechtsgeber und Baurechtsnehmer.»

Elisabeth Ackermann
Grossratspräsidentin, Grünes Bündnis

«Dank Landbesitz mehr Gestaltungs­möglich­keiten für Basel.»

Robert Labhardt
Dr., Historiker

«Der Boden dem Kanton statt der Spekulation, um die Stadt­entwicklung mit dem Bodenrecht verantwortlich zu gestalten. »

Stefan Kaister
Bürgerrat GLP

«Ich sage Ja zum Erfolgs­modell «Bodennutzung im Baurecht». 40% des nutz­baren Bodens verbleibt beim Kanton, 60% bleibt privat.»

Patrizia Bernasconi
Grossrätin BastA!, Geschäftsleiterin MieterInnenverband Basel

«Nur über den Boden sind lebhafte, originelle, nachhaltige, vielfältige und lebenswerte Wohnprojekte möglich, so wie die Kalkbreite in Zürich.»

Tonja Zürcher
Greenhattan, Co-Präsidentin BastA!

«Boden in Stadtbesitz ist die Voraussetzung für ökologisch sinnvolle und quartier­verträgliche Projekte.»

Sasha Mazzotti
Regisseurin, Schauspielerin, Einwohnerrätin SP, Riehen

«Der Boden ist knapp und ist kein heranwachsender Rohstoff.»

René Thoma
Wohnbau-Genossenschaftsverband Nordwestschweiz (WGN)

«Ich bin überzeugt: Damit wir weiterhin bezahlbare Wohnungen in Basel erhalten können, soll der Kanton kein Land mehr verkaufen, sondern dieses insbesondere Genossenschaften und gemeinnützigen Stiftungen zu günstigen Konditionen im Baurecht abgeben.»

Leonhard Burckhardt
Prof. Dr., Präsident Bürgerrat, Grossrat

«Boden behalten, Handlungsfreiheit für künftige Generationen wahren!»

Thomas Grossenbacher
Grossrat

«Ich unterstütze die Bodeninitiative, damit Basler Boden im Besitz der Basler Bevölkerung bleibt. Nur wer Boden besitzt, kann mitgestalten und bestimmen, was darauf geschieht. Boden ist ein rares Gut. Ein umsichtiger, demokratischer Umgang ist deshalb zwingend. Zukünftige Generationen werden es uns danken.»

Sarah Wyss
Grossrätin, Wohnbau-Genossenschaftsverband Nordwestschweiz

«Mit der Boden­initiative können wir langfristig bezahlbaren Wohnraum ermöglichen.»

Brigitte Kühne
Innenarchitektin

«Nachhaltigkeit ist gerade in dieser Frage und in unserem Kanton zentral.»

Béatrice Speiser
Dr., Advokatin, Präsidentin Crescenda, Internationales Komitee vom Roten Kreuz (IKRK)

«Auch das Gemeinwesen braucht Gestaltungsraum, also Handlungsoptionen. Solche zu wahren sind wir den künftigen Generationen schuldig.»

Beat Fankhauser
ehem. Grossrat, Unternehmer, Steuerberater, Riehen

«Freiheit des Handelns behalten: Basler Boden an wichtigen Lagen soll Gemeingut bleiben. »

Klara Kläusler
Architektin HGK

«Die Weitergabe von Kantons­boden im Baurecht hat in Basel eine lange Tradition. Dank ihr können auch weniger begüterte Schichten das Land zu Wohnzwecken oder für gewerbliche Ziele nutzen. Und der Kanton profitiert von der künftigen Wertsteigerung. Das ist Win-win, deshalb unterstütze ich die Neue Bodeninitiative.»

Marco Zünd
dipl. Arch. HTL, BSA, Heimatschutz Basel

«Dank der neuen Boden­initiative kann die Stadt den vorbildlichen und haus­hälter­ischen Umgang mit dem nicht­vermehr­baren Gut des Bodens entwickeln - für uns und für alle weiteren Generationen.»

Walter Brack
ehem. Abteilungsleiter «Soziales» bei der CMS

«Vermögensanlagen in «Boden» (und so auch Baurechte) gehören zu den sichersten und erfolgreichsten Anlagen – und entsprechen in Basel erstklassigen, langfristigen, hoch­verzins­lichen Obligationen. Diese Anlagen soll der Kanton weithin nicht aus der Hand geben: Einerseits um wichtige Erträge, auch für soziale Anliegen, zu erzielen – und andrerseits um im Wohnungsbau für die breite Bevölkerung Einfluss nehmen zu können »

Christoph Langscheid
Stiftungsrat und Geschäftsleiter der Stiftung Edith Maryon

«Ich stimme mit JA, weil der Kanton sein Land in seinem Eigentum behalten sollte. Und zwar für immer! Ungeachtet von aktuellen gesell­schaftlichen und wirtschaftlichen Entwicklungen. So hält sich der Kanton für die Zukunft alle Optionen offen; denn das eigene Land ist die notwendige Grundlage zur Gestaltung von Zukunft.»

David Staehelin
Fachmann für Banksteuern

«Gute Planung bewahrt Optionen. Ich stimme ja.»

Ueli Mäder
Prof. für Soziologie

«Eine lebendige Regio gestaltet ihren Raum selbst.»

Thomas Keller
Kaserne Basel

«Blicken wir in die Zukunft und behalten unseren Boden – damit wir und folgende Generationen unseren Lebensraum mitgestalten können.»

Daniel Gelzer
Hausarzt, Genossenschaft Mietshäusersyndikat und Wohngnosseschaft Gnischter

«Wichtigste Voraussetzung für günstigen Wohnraum ist, dass der Boden der Spekulation entzogen wird. Dazu muss er im Besitz der Allgemeinheit, d.h. des Kantons bleiben. Also: Ja zur Neuen Bodeninitiative!»

Urs Joerg
ehem. Grossrat EVP

«Boden kann nicht wie «Speck und Kohl und Fische und Kommoden» gehandelt werden. Beim Boden «geht’s um ein Monopol und geht’s um unsern Boden». Das hat der Basler Architekt und Städtebauer Hans Bernoulli (1876-1959) festgestellt. Er hat Basel mit zahlreichen Siedlungen geprägt, z.B. im Langen Loh, Hirzbrunnen, Landauer. Heute können auch wir prägend wirken und Grund und Boden im Besitz der All­gemein­heit erhalten. «Dabei geht’s um Menschenglück und geht’s um Gottes Erde.»»

Mustafa Atici
Unternehmer und Grossrat SP

«Langfristig bringt der kantonseigene Boden gute Rendite. Zudem kann angepasste Standortpolitik betrieben werden und können gezielt soziale, kulturelle und gewerbliche Aktivitäten gefördert werden.»

Guy Krneta
Autor

«Wenn wir heute einen Entscheid fällen können, den wir später nie bereuen müssen, sollten wir das tun. »

Christoph Lachenmeier
Malermeister

«Eigenen Boden zu haben, heisst mitbestimmen und mitgestalten was und wo gefördert wird. Die All­gemein­heit d.h. unser Kanton sollte diese Möglichkeit bewahren.»

Martin Leschhorn Strebel
Einwohnerrat Riehen

«Riehener Boden ist ein kostbares Gut: Damit wir bezahlbaren Wohnraum auch hier sichern und Riehen als grosses grünes Dorf unseren nachfolgenden Generationen weitergeben können, sage ich Ja zur Bodeninitiative.»

Martin Brändle
Velomech

«Ich bin für die Bodeninitiative, weil sich die Regierung so weniger aus der Verant­wortung für die weitere Entwicklung der Stadt stehlen kann.»

Beat Jans
Nationalrat SP

«Bleibt der Boden im Besitz der Allgemeinheit, ist das ein Gewinn für die Staatskasse und für die Demokratie. Deshalb sage ich aus voller Über­zeu­gung Ja zur Bodeninitiative.»

Véronique Bron
Advokatin und Notarin

«Baurecht als win-win-Situation für Privatpersonen - insb. start-ups und kulturelle Einrichtungen - und die Allgemeinheit. Ja zur Boden­initiative für ein junges dynamisches Basel!»

Fritz Jenny
Präsident Wohnbau-Genossenschaftsverband Nordwestschweiz (WGN)

«Unseren Boden nachhaltig bewirtschaften, nicht ausverkaufen.»

Brigitta Gerber
Dr., ehem. Grossratspräsidentin, Grossrätin, terre des hommes schweiz

«Mit dem Baurecht werden dauerhafte und langfristig höhere Erträge als bei einmaligen Land­verkäufen erzielt. Das kommt uns und unseren Kindern - schluss­endlich allen! - zu Gute. Das Tafelsilber soll nicht verscherbelt werden.»

Istvan Akos
Kommunikationsberater und Weinproduzent

«Nachhaltigkeit ist mir ein wichtiges Anliegen. Die Neue Boden­initiative sichert auf Generationen hinaus den nachhaltigen Umgang mit der knappen Ressource Boden, ohne dabei den Handlungs­spielraum der Basler Regierung allzusehr einzuschränken.»

Jörg Vitelli
Präsident Wohnbaugenossenschaft NWCH, Grossrat und Unternehmer

«Der Boden ist nicht vermehrbar, darum ein JA zur Boden­initiative»

Mirjam Balmer
Co-Präsidentin Grüne BS, Grossrätin

«Ja, wir wollen Basel mitgestalten. Dafür müssen wir den Boden behalten und nicht verscherbeln.»

Heinrich Degelo
Architekt

«Wenn die öffentliche Hand Eigentümerin des Bodens ist, kann sie die Planung aktiver mitgestalten. Beispiele wie Hongkong zeigen, dass der wirt­schaft­liche Erfolg dadurch nicht gebremst wird. »

Dieter Weiss
Dip. Ing. ETH SIA, Immobilienexperte

«Die Nutzung des Bodens im Baurecht erfüllt den schonenden Umgang mit der Ressource Bauland. Sowohl Baurechtgeber- wie Baurechtnehmer sind an einer optimalen Nutzung interessiert. Dies kommt im partnerschaftlichen Baurechtsvertrag - auch Basler Baurechts-Modell genannt - besonders zum Ausdruck.»

Martina Turnes
Hausverein

«Der Boden soll der All­gemein­heit gehören, so dass jede Generation nach ihren Bedürfnissen darauf gestalten kann. Die All­gemein­heit gibt den Boden jeweils im Baurecht zur Nutzung ab. So sind wir alle in der Verantwortung, zu diesem kostbaren Gut Sorge zu tragen.»

Brigitte Hollinger
Parteipräsidentin SP Basel, Riehen

«Mir gefällt, dass dem Kanton - somit uns und der nächsten Generation - der Handlungs­spielraum zum Bauen und Gestalten weiterhin erhalten bleibt. Wird Boden verkauft, können wir nicht mehr mitreden. Das will ich verhindern und sage daher JA zur Initiative!»

René Brigger
Anwalt, Grossrat, Kulturraum Warteck

«Boden ist wie Luft und Wasser und gehört nicht privatisiert. Aktive Bodenpolitik durch Kanton statt Verkauf des Tafelsilbers!»

Tilo Richter
Dr. ETH, Architektur- und Kunsthistoriker

«Das Tafelsilber kann man nur einmal verkaufen. Mit kantonalem Boden ist es genauso. Politik denkt nur in Amtszeiten, wenn sie Boden veräussert, statt seine nachhaltige Nutzung im Gemeinsinn auch kommenden Generationen zu ermöglichen.»

Jürg Stöcklin
Prof. Dr., Bürgergemeinderat

«Damit wir unsere Stadt auch in Zukunft mitgestalten können, darf der Boden nicht nur Privaten gehören, sondern auch uns allen: Damit öffentliche Interessen eine Chance haben.»

Beatrice Alder
Bürgergemeinderätin BastA!, Basel

«„Den Boden unter den Füssen verlieren“ ist derart sprichwörtlich, dass die logische Folgerung ein JA zur Initiative bedeutet.»

Barbara Buser
Gundeldingerfeld, Baubüro in situ, Fährifrau

«Der Kanton hätte die Markt­halle als Allmend, als gedeckten Platz an der Schnittstelle zwischen Bahnhof und Innenstadt für die All­gemein­heit behalten sollen. Der Verkauf an Investoren war die falsche Entscheidung!»